Labels

Mittwoch, 15. Februar 2012

Grande Fiume-Regen bringt nicht immer Segen!Part 6


Nach kurzer Zeit machten wir  einen Vogel aus um ihn anschließend von zwei Seiten einzukreisen da diese Biester ganz schön schnell waren und ein nachlaufen auf die Dauer schon ziemlich an unseren Kräften zehrte. Doch unser kleiner Jagdausflug in die Wildnis der kleinen Po-Insel dauerte keine zwei Stunden und wir konzentrierten uns, sichtlich erschöpft, wieder auf die Jagd nach unseren anderen Freunden. Nach langen Diskussionen stand dann fest, ein Platzwechsel musste her. Ein Platzwechsel bringt auch immer wieder enorme Anstrengungen mit sich da das komplette Lager mit schweren körperlicher Arbeit abgebaut werden muss und an anderer Stelle wieder errichtet werden muss! 




Dieser Vorgang war dann  nach etwa 2 Stunden vollzogen. Nach weiteren 2 Stunden waren unsere 6 Ruten, hauptsächlich bestückt mit U-Posen und totem Aal bzw. Tauwurmbündel, auch schon fertigt ausgelegt. Die Waller konnten kommen.




Da nun der gesamte Bereich von uns „abgespannt“ war machten wir uns auf die Suche nach
Feuerholz um am Abend dann gemütlich zu grillen!
So hart die Fischerei auch war und der Fangerfolg bislang auch zu wünschen übrig ließ genossen wir die wunderschönen Abende in herrlichster Natur in vollen Zügen!
Wir plauderten über Gott und die Welt, tranken köstlichsten Gerstensaft und aßen wie die Könige!



Gegen Mitternacht wurden dann die Anstrengungen des Tages sichtbar und wir verkrochen uns in unser Zelt um mit neuen Kräften in den nächsten Tag zu starten!

Doch früh morgens kam dann wieder die Ernüchterung, trotz Platzwechsels blieben unsere Köder  wieder unberührt! Woran lag es? War es der Köder, die Montage oder waren wir Angeltechnisch einfach noch zu schwach für diesen Fluss?
Ein kurzes Telefonat mit Kalle brachte aber wieder Leben in unsere müden Glieder!
Die 3 deutschen Jungs konnten diese Nacht nicht weniger als 14 Waller überlisten und auch Kalle selbst hatte großen Erfolg mit seinen Guidinggästen!
Beim zweiten Wurf mit der „Spinne“ konnte er eine Fisch mit fast zwei Meter und 70kg haken, des weiteren fingen seine Begleiter am Boot nicht weniger als 10 Fische!
Uns verschlug es die Sprache!
Warum wollte es nur bei uns nicht klappen, obwohl die Waller sehr aktiv waren?

 Bleibt dran, bald gehts weiter!!

Samstag, 11. Februar 2012

Diskusplege-Teil 2

So meine Lieben nun gehts weiter mit dem Wasser! Grundsätzlich kann man sagen, dass der Diskus warmes Wasser liebt! Wenn man mal einen Blick in seine natürliche Umgebung wirft stellt man fest, dass er dort in Gewässern vorkommt die eine Wassertemperatur von 28°-33° C aufweisen. Für uns Aquarianer liegt deshalb die ideale Hälterungstemperatur bei 28°- 30° C. Alles unter 28° C sollte strikt vermieden werden da sich hier unsere Lieblinge nicht mehr wohl fühlen und die Gefahr von Erkrankungen sehr hoch ist!
Änderungen der Temperatur können auf die Fische sehr stimulierend wirken! Ich konnte schon bei einigen Teilwasserwechseln beobachten, dass meine Fische unmittelbar danach zur Eiablage angeregt worden sind, natürlich war das nur möglich weil sie sich auch  im Laichgeschäft befanden.
Da unsere Aquarien klarerweise nie mit den Wassermassen in der freien Natur konkurrieren können und sich dadurch auch Bakterien sehr schnell verbreiten ist die beste Vorbeugungsmaßnahme ein Teilwasserwechsel!
Hiermit gewährleistet man einen einen Schadstoffabbau der so in einem Aquarium nie möglich wäre, der aber in der Natur ganz alleine von sich geht! Ich persönlich vollziehe diesen Wechsel zwei mal wöchentlich und meine Fische gedeihen prächtig!
Sollte das Leitungswasser jedoch schon stark belastet sein dann muss man auf jeden Fall das Wasser über einen Aktivkohlefilter( später mehr) laufen lassen.
Ein ganz wichtiger Punkt in Sachen Wasserbelastung ist natürlich auch die Fischdichte im Aquarium!Daher sollte man immer darauf achten nicht zuviel "reinzupacken"! Ist das der Fall steigt der Nitrat und Nitritgehalt des Wassers rapide! Diese Giftstoffe müssen dann durch Teilwasserwechsel oder mit Hilfe von Nitrataustauschern entfernt werden.




Bald gehts weiter!






Freitag, 10. Februar 2012

Grande Fiume!Regen bringt nicht immer Segen!Part 5!



 Die große Freude über den doch noch kleinen Fisch hielt nicht lange da hatte uns das nahende Gewitter mit seiner vollen Kraft erreicht und es prasselten riesige Tropfen vom Himmel. Dazu gesellte sich nach kurzer Zeit noch Hagel und es war vorerst vorbei mit der Gemütlichkeit. Wir zogen uns unter unser Schirmzelt zurück  und unterhielten uns über unseren ersten Fang.






 Wir beschlossen vorerst keinen Platzwechsel vorzunehmen da die Waller ja anscheinend doch in die uns gegenüberliegenden Überschwemmungsgebiete ziehen. Weiters begannen wir unseren Montagen auf U-Pose und als Köder toten Aal mit Tauwurmbündel umzustellen. Dies sollte sich jedoch als unser schwerster Fehler herausstellen. Doch motiviert durch unseren ersten Fang und ein paar Bierchen stellten wir 4 unserer Montage auf toten Aal mit Tauwürmern um. Der Rest blieb auf lebenden Aal mit Oberflächenpose. Die Abrisssteine für die U-Poser besorgten wir uns von einem nahegelegen „Geisterhaus“ auf unserer Insel! Wir verwendeten Ziegelsteine die wir im inneren dieses düsteren Hauses fanden!  




Schön langsam brach die Nacht herein und wir hofften bereits auf die ersten Bisse. Doch vergebens. Wiederum verlief die Nacht völlig ruhig ohne den kleinsten „Zupfer“ an unseren Ködern oder jeglichen Aktivitäten am Wasser die auf unsere geliebten Räuber hinwiesen. Die Motivation durch unseren kleinen Fang war demnach sehr schnell verflogen und Ratlosigkeit zog ein. Sollten wir vielleicht doch einen Platzwechsel vornehmen? Eine weitere Erkundungstour auf unserer Insel sollte folgen.

Noch keine 5 Minuten unterwegs sahen wir zu unserer Überraschung einen Rückstau unseres Seitenarmes der in eine Wiese mündete die überseht mit kleinen Büschen war! Dieses Gebiet war nicht sehr allzu groß und die Wassertiefe betrug höchstens einen halben Meter! Als wir uns langsam dem „Tümpel“ näherten sahen wir plötzlich ein riesen Schwall im Wasser und im gleichen Moment einen großen Waller von dannen ziehen!!Uns steckte der Schreck nach diesem Erlebnis in den Gliedern! Aber unsere Annahme war  goldrichtig. Die Waller suchen bei Hochwasser Gebiete auf die annähernd strömungsfrei sind und stellen hier den Futterfischen nach, die wiederum auf die überfluteten Wiesen ziehen um dort nach Käfern und Insekten zu suchen!!Wir beschlossen unsere Strategie beizubehalten und machten uns auf den Rückweg zu unseren vermeidlichen  „Fanggründen“! Doch plötzlich vernahmen wir wieder die unüberhörbaren Laute dieser Vögel die wir  aber noch immer nicht identifizieren konnten. Doch so nah wie diesmal waren wir ihm noch nie gekommen. Kurzerhand begannen wir uns anzuschleichen und es dauerte nicht lange bis wir den ersten hinter einem Strauch erblickten. Es zeigte sich uns ein wunderschönes Fasanenmännchen, das sich gerade auf der Balz befand. Dies erklärt nun auch natürlich die andauernden Rufe der Vögel von denen es auf unserer Insel nur so wimmeln musste. Da wurde plötzlich der Jagdinstinkt in uns wach. So ein schöner leckerer Vogel würde sich eigentlich ganz gut auf unserem abendlichen Lagerfeuer machen. Mit einer Flasche Rotwein ließe sich so ein Federvieh ja ganz gut genießen sagt man. Von da an war die mittlerweile anscheinend aussichtlose Wallerfischerei kurz vergessen und wir machten uns mit selbstgeschnitzten Speeren und Messern bewaffnet auf die Jagd nach unserem zukünftigen Abendessen.






Bleibt dran, bald gehts weiter.........................