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Samstag, 11. Februar 2012

Diskusplege-Teil 2

So meine Lieben nun gehts weiter mit dem Wasser! Grundsätzlich kann man sagen, dass der Diskus warmes Wasser liebt! Wenn man mal einen Blick in seine natürliche Umgebung wirft stellt man fest, dass er dort in Gewässern vorkommt die eine Wassertemperatur von 28°-33° C aufweisen. Für uns Aquarianer liegt deshalb die ideale Hälterungstemperatur bei 28°- 30° C. Alles unter 28° C sollte strikt vermieden werden da sich hier unsere Lieblinge nicht mehr wohl fühlen und die Gefahr von Erkrankungen sehr hoch ist!
Änderungen der Temperatur können auf die Fische sehr stimulierend wirken! Ich konnte schon bei einigen Teilwasserwechseln beobachten, dass meine Fische unmittelbar danach zur Eiablage angeregt worden sind, natürlich war das nur möglich weil sie sich auch  im Laichgeschäft befanden.
Da unsere Aquarien klarerweise nie mit den Wassermassen in der freien Natur konkurrieren können und sich dadurch auch Bakterien sehr schnell verbreiten ist die beste Vorbeugungsmaßnahme ein Teilwasserwechsel!
Hiermit gewährleistet man einen einen Schadstoffabbau der so in einem Aquarium nie möglich wäre, der aber in der Natur ganz alleine von sich geht! Ich persönlich vollziehe diesen Wechsel zwei mal wöchentlich und meine Fische gedeihen prächtig!
Sollte das Leitungswasser jedoch schon stark belastet sein dann muss man auf jeden Fall das Wasser über einen Aktivkohlefilter( später mehr) laufen lassen.
Ein ganz wichtiger Punkt in Sachen Wasserbelastung ist natürlich auch die Fischdichte im Aquarium!Daher sollte man immer darauf achten nicht zuviel "reinzupacken"! Ist das der Fall steigt der Nitrat und Nitritgehalt des Wassers rapide! Diese Giftstoffe müssen dann durch Teilwasserwechsel oder mit Hilfe von Nitrataustauschern entfernt werden.




Bald gehts weiter!






Freitag, 10. Februar 2012

Grande Fiume!Regen bringt nicht immer Segen!Part 5!



 Die große Freude über den doch noch kleinen Fisch hielt nicht lange da hatte uns das nahende Gewitter mit seiner vollen Kraft erreicht und es prasselten riesige Tropfen vom Himmel. Dazu gesellte sich nach kurzer Zeit noch Hagel und es war vorerst vorbei mit der Gemütlichkeit. Wir zogen uns unter unser Schirmzelt zurück  und unterhielten uns über unseren ersten Fang.






 Wir beschlossen vorerst keinen Platzwechsel vorzunehmen da die Waller ja anscheinend doch in die uns gegenüberliegenden Überschwemmungsgebiete ziehen. Weiters begannen wir unseren Montagen auf U-Pose und als Köder toten Aal mit Tauwurmbündel umzustellen. Dies sollte sich jedoch als unser schwerster Fehler herausstellen. Doch motiviert durch unseren ersten Fang und ein paar Bierchen stellten wir 4 unserer Montage auf toten Aal mit Tauwürmern um. Der Rest blieb auf lebenden Aal mit Oberflächenpose. Die Abrisssteine für die U-Poser besorgten wir uns von einem nahegelegen „Geisterhaus“ auf unserer Insel! Wir verwendeten Ziegelsteine die wir im inneren dieses düsteren Hauses fanden!  




Schön langsam brach die Nacht herein und wir hofften bereits auf die ersten Bisse. Doch vergebens. Wiederum verlief die Nacht völlig ruhig ohne den kleinsten „Zupfer“ an unseren Ködern oder jeglichen Aktivitäten am Wasser die auf unsere geliebten Räuber hinwiesen. Die Motivation durch unseren kleinen Fang war demnach sehr schnell verflogen und Ratlosigkeit zog ein. Sollten wir vielleicht doch einen Platzwechsel vornehmen? Eine weitere Erkundungstour auf unserer Insel sollte folgen.

Noch keine 5 Minuten unterwegs sahen wir zu unserer Überraschung einen Rückstau unseres Seitenarmes der in eine Wiese mündete die überseht mit kleinen Büschen war! Dieses Gebiet war nicht sehr allzu groß und die Wassertiefe betrug höchstens einen halben Meter! Als wir uns langsam dem „Tümpel“ näherten sahen wir plötzlich ein riesen Schwall im Wasser und im gleichen Moment einen großen Waller von dannen ziehen!!Uns steckte der Schreck nach diesem Erlebnis in den Gliedern! Aber unsere Annahme war  goldrichtig. Die Waller suchen bei Hochwasser Gebiete auf die annähernd strömungsfrei sind und stellen hier den Futterfischen nach, die wiederum auf die überfluteten Wiesen ziehen um dort nach Käfern und Insekten zu suchen!!Wir beschlossen unsere Strategie beizubehalten und machten uns auf den Rückweg zu unseren vermeidlichen  „Fanggründen“! Doch plötzlich vernahmen wir wieder die unüberhörbaren Laute dieser Vögel die wir  aber noch immer nicht identifizieren konnten. Doch so nah wie diesmal waren wir ihm noch nie gekommen. Kurzerhand begannen wir uns anzuschleichen und es dauerte nicht lange bis wir den ersten hinter einem Strauch erblickten. Es zeigte sich uns ein wunderschönes Fasanenmännchen, das sich gerade auf der Balz befand. Dies erklärt nun auch natürlich die andauernden Rufe der Vögel von denen es auf unserer Insel nur so wimmeln musste. Da wurde plötzlich der Jagdinstinkt in uns wach. So ein schöner leckerer Vogel würde sich eigentlich ganz gut auf unserem abendlichen Lagerfeuer machen. Mit einer Flasche Rotwein ließe sich so ein Federvieh ja ganz gut genießen sagt man. Von da an war die mittlerweile anscheinend aussichtlose Wallerfischerei kurz vergessen und wir machten uns mit selbstgeschnitzten Speeren und Messern bewaffnet auf die Jagd nach unserem zukünftigen Abendessen.






Bleibt dran, bald gehts weiter.........................
 

Donnerstag, 9. Februar 2012

Schneckeninvasion im Aquarium! Teil 2

So meine lieben Leser.....die Falle ist besorgt. Jetzt bin ich nur noch auf der Suche nach einem geeigneten Köder. Da meine kleine Monster anscheinend keine Pflanzen als Futter bevorzugen muss ich wohl Futtertabletten in der Mitte der Falle platzieren. Die Schnecken sollten dann, zumindest laut Beschreibung, an den Seiten der Falle reinkriechen. Die grünen Stäbchen klappen dabei hoch und fallen hinter der Schnecke wieder in ihre Ausgangsposition zurück. Von innen nach außen gibt es danach kein Entkommen mehr. Hoffentlich fang ich damit nicht meine jungen Antennenwelse. Naja es wird sich alles zeigen..........


Mehr in Kürze............

Montag, 6. Februar 2012

Grande Fiume!Regen bringt nicht immer Segen!Part4

 
Da sich auf lebenden Aal nichts rührte dachte ich mir: „Naja, versuchen wir`s halt mal auf Tauwurmbündel und weil der erste Aal bereits den Geist aufgegeben hatte hängen wir den gleich mal dazu auf den Haken.“ 





Dies boten wir an einer seichten überschwemmten Wiese auf einer U-Pose an. Mittlerweile machte sich Hannes mit dem Boot auf dem Weg zu Kalle um uns noch zusätzliche Aale für die Nacht zu besorgen. Ich machte es mir inzwischen mit einem kühlen blonden in meinem Sessel gemütlich. Der sonnige Frühlingstag wurde jedoch immer wieder durch unsere noch unbekannten Inselbewohner mit ihrem lauten Gekrächze gestört. Doch mir blieb nicht viel Zeit darüber nachzudenken denn die Wolken am Himmel verdichteten sich zu dunkelgrauen Gewittertürmen. Leichtes donnern war in weiter Entfernung bereits zu hören. Während ich alles wetterfest machte, sammelte sich in der Schnur meine mit dem Tauwurm-Aal-Bündel bestücken U-Pose immer mehr kleine Äste und Schwemmmaterial. Die Rute bog sich schon ziemlich und stand unter einer enormen Spannung. Als Hannes wieder zurück kam brachte er neben den frischen Aalen auch Neuigkeiten von Kalle mit. Unsere deutschen Kollegen hatten ca. 300m Fluss abwärts drei stattliche Welse mit bis zu 1,70 m landen können und noch zwei Fehlbisse verzeichnen können. Sie befischten, wie wir im nachhinein erfahren haben, wahrscheinlich die Topstelle die es bei diesen Bedingungen zu befischen gab! Ein kleiner Wald wurde durch die Fluten des Stromes überschwemmt und glich einem Sumpfgebiet in der sich massenhaft Waller aufhielten! Das machte uns natürlich Sorgen. Hatten wir den falschen Platz gewählt oder sollte es vielleicht doch der Köder sein? Leichte Zweifel kamen auf. Mittlerweile beschloss ich die Rute wieder auf Oberflächenpose umzustellen um den Ästen unter Wasser auszuweichen. Mit einem kurzen Ruck riss ich die Reißleine ab und begann die Montage einzuholen. Doch es fühlte sich an als hätte ich den Stein noch immer an meiner Montage hängen. Hat sich da schon soviel Zeugs verfangen??






 Ich versuchte meine Montage an die Wasseroberfläche zu pumpen, doch ehe mir das gelang trieb diese mit einer enormen Geschwindigkeit in ein am Ufer liegenden Geäst ab. Hannes machte sich schon im Boot bereit um meine Montage zu retten. Mit einer kurzen Kraftanstrengung gelang es mir jedoch die U-Pose nahezu aus den Ästen zu lösen. Plötzlich schoss ein Fisch mit einem lauten Platsche mitten aus den vom Hochwasser angeschwemmten Bäumen hervor um sogleich wieder in den Fluten zu verschwinden. Ich schrie nur zu Hannes: „He das war ein Waller den ich aufgeschreckt hatte.“ Dieser war noch leicht deprimiert von unserer erfolglosen ersten Nacht und meinte nur dass ich schon Gespenster sehe und aufgeschreckte Köderfische schon für Waller halte. Doch kurz darauf kam der Wels wieder zum Vorschein. Jetzt war mir alles klar, ich hatte keinen Stein an Land gezogen sondern einen Wels dessen Biss wir nicht bemerkten. Ich schrie nur zu Hannes: „He, der hängt ja bei mir am Haken.“ Erst da wurde mein Kollege hellhörig und eilte herbei. Inzwischen gelang es mir die U-Pose samt Fisch vollständig von den Ästen zu lösen und an Land zu kurbeln. Es zeigte sich uns ein kleiner Silure mit einem knappen Meter Länge und 6 kg.



Bald gehts weiter...................

Sonntag, 5. Februar 2012

Schneckeninvasion im Aquarium! Teil 1

Eine Schneckenplage in meinem Aquarium hat begonnen. Ich hatte schon über längere Zeit bemerkt, dass ich neue kleine Mitbewohner in meinem Aquarium habe doch die Anzahl war nicht sonderlich groß. Doch in letzter Zeit nehmen die kleinen doch Überhand. Sie sind durchschnittlich ca. 5 mm groß und haben ein spitzes spiralförmiges Häuschen. Manche Exemplare werden sogar über 1 cm groß. Vorallem in der Nach ist der Grund davon übersät.



Hab mich schon mal schlau gemacht was ich dagegen tun könnte. Nun ja es gibt viele Möglichkeiten die Schnecken wieder los zu werden. Doch fangen wir mal bei der Ursache an woher unsere kleinen Freunde überhaupt her kommen. Ich hab sie da nicht reingesetzt, zumindest nicht bewusst und da fängts schon mal an. Üblicherweisewerden sie durch neue Pflanzen mit ins Aquarium geschleppt oder auch wenn neue Fische eingesetzt werden. Die rasante Vermehrung wird danach meistens durch übermäßiges Füttern gefördert. Aushungern ist jetzt zwar vielleicht nicht die richtige Lösung da meine Fische und garnelen darunter mitleiden würden aber ich hab mir da schon mehrere Dinge überlegt. Ich war mir jedoch zu Anfang nicht ganz sicher ob die sie überhaupt loswerden möchte da sie eigentlich keinen Schaden verursachen. Es gibt auch Sorten die machen sich an die Pflanzen ran und nagen diese bis auf das letzte Blatt ab, fast schon wie eine Heuschreckenplage. Meine meine Kleinen beseitigen jedoch nur das übriggebliebene Futter wenn ich wieder mal zu gut gefüttert hatte und machen sich über tote Fische her die ich nicht sogleich bemerkt hatte. Eigentlich eher mit Ameisen zu vergleichen die nicht wie diese den Waldboden sondern meinen Aquariengrund sauber halten. Trotzdem muss ich die Anzahl reduzieren. Die Möglichkeiten dazu wären schnceknfressende Fische wie zum Beispiel Prachtschmerlen oder Kugelfische. Da die Prachtschmerlen doch relativ groß werden und meine jungen Garnelen ebenso vernaschen würden und der Kugelfisch auch kleinere Fische nicht verschmäht nachdem die Schnecken alle sind kommt eigentlich nur eine schneckenfressende Schnecke oder eine Schneckkenfalle in Frage. Letzte kann ma selber basteln oder einfach nur ein Gurken oder Salatstück reinhängen oder man besorgt sich eine aus der Tierhandlung. In diese können auch Futtertabletten, die die kleinen meiner Meinung lieber haben, angeboten werden ohne dass sich gleich die Antennenwelse darüber her machen. Die Falle kann man sich auch leicht übers Internet besorgen, beispielsweise in meinem Stammshop AQUA POND 24. Links dazu findet ihr überall in meinem Blog. 

Sobald ich die Falle funktionsbereit und mit Köder bestückt habe gehts weiter. Ich hoffe ich kann euch von einem Erfolg berichten und einer großen Menge gefangener Schecken.......